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dimanche 10 avril 2011

Vorfeiern vor dem Fest oder dem Besuch eines Nachtclubs

Wer erstmals in Schweden zu einem Fest in einer Diskothek oder einem Nachtclub eingeladen ist, ohne jedoch in einer festen Clique zu verkehren, wird sich mit Sicherheit wundern, dass die anderen Teilnehmer bereits in Gruppen auftauchen und bereits angeheitert sind, während man selbst noch auf den Beginn des Festes wartet.

Das Geheimnis ist das sogenannte Vorfest (Förfest), das in Schweden vollkommen üblich ist und ein kleines Fest in kleiner Gruppe ist, das in der Wohnung eines der Teilnehmer statt findet.

Natürlich wird bei diesem Vorfest bereits einiges getrunken, da sich die meisten der Teilnehmer nur sehr begrenzt Alkohol in einer Diskothek oder einem Nightclub leisten könnten. Ziel des Vorfestes ist jedoch weniger das Trinken, sondern die gemeinsame „Vorbereitung“ auf das Fest, da gerade ein Förfest eine Gruppe zusammenschweißt.

Wenn man bereits vier Stunden bei einem gemeinsamen Essen, Diskussionen und Alkohol verbracht hat, so sind viele Hemmungen verschwunden und man kann weitaus schneller und einfacher in ein Fest, das vielleicht in vollem Gange ist, einsteigen. Alle, die sich in der Diskothek, dem Nachtklub oder selbst bei einem späten Essen trifft, haben bei der Ankunft ihren Alltagsballast bereits abgelegt und können sich völlig offen treffen.

Es ist allerdings sinnlos, sich vor einem entsprechenden Fest allein zu Hause etwas zu trinken, da beim Vorfest die Gesellschaft und die Gemeinsamkeit das wichtigste ist. Die einzige Chance diese Treffen wirklich positiv zu erleben bedeutet selbst vorher an einem Förfest teilzunehmen oder eines zu organisieren.

Da für Schweden das Vorfest völlig normal ist und bereits Teil eines angenehmen Abends in einer Gruppe ist, so denkt niemand daran, dass ein Neuschwede diesen Brauch nicht kennt, wenn er das Problem kennen würde, so könnte man auch als Zuwanderer beim einen oder anderen zum Vorfest eingeladen werden.

Copyright: Herbert Kårlin

vendredi 8 avril 2011

Mit dem Freizeitboot nach Schweden

Schwedens Küste ist 2500 Kilometer lang und, falls man Buchten und Inseln einrechnet, so kommt man sogar auf rund 120.000 Kilometer Küste. Wenn man alle Inseln der schwedischen Schären besuchen wollte, so würde man, bei täglich einer Insel, ganze 164 Jahre dafür benötigen, denn vor dem Küstenstreifen Schwedens liegen etwa 60.000 Inseln.

Aber es gibt nicht nur die Küste und die Schären in Schweden, sondern auch 95.000 Seen mit Bootsverkehr und rund 1000 Kilometer an Kanälen, die alle eine andere Seite Schwedens zeigen und einen Besuch mit einem Freizeitboot wert sind.

Schweden ist mit seinen über 1,3 Millionen Freizeitbooten das Land mit der höchsten Anzahl an Booten, gerechnet auf die Einwohner. Jeder siebte Schwede besitzt irgendein Boot, angefangen vom kleinsten Kayak bis zum luxuriösen Motorboot. Diese Bootdichte hat für die nahezu 15.000 ausländischen Boote, die an einem der 450 Gasthäfen des Landes anlegen wollen natürlich auch seine Nachteile, denn im Sommer ist es oft unmöglich auch nur den kleinsten freien Platz zu finden, falls man sich nicht rechtzeitig angemeldet hat und wenn dies am gewünschten Gasthafen möglich ist.

Die Preise für einen Liegeplatz hängen von der Lage und dem Service ab und liegen pro Tag zwischen 100 und 500 Kronen, wobei ein Stromanschluss in der Regel zusätzlich bezahlt werden muss. Bevor man daher mit seinem Freizeitboot Richtung Schweden steuert, sollte man sich ausführlich über die Bestimmungen der einzelnen Gasthäfen informieren und sich auch die entsprechenden Seekarten beschaffen, vor allem wenn man auch Treibstoff braucht.

Auch über Zollbedingungen und schwedische Gesetze sollte man sich als Kapitän eines Freizeitboots einige Gedanken machen, denn bei allen Booten mit einer Länge ab 10 Metern oder einer Geschwindigkeit von über 15 Knoten gelten in Schweden hinsichtlich Alkohol die gleichen Gesetze wie auf den Straßen. Ab 0,2 Promille kann man zur Kasse gebeten werden und bei 0,8 Promille wird es empfindlich teuer und kann entsprechende Folgen nach sich ziehen.

Wer ein Haustier auf seinem Boot hat, muss dies, wie zollpflichtige Waren, unmittelbar nach dem Eintritt in die schwedischen Gewässer beim nächsten Zoll persönlich melden. Gerät man ausserhalb der Bürozeit in schwedische Gewässer, so muss man unmittelmar die zentrale Nummer des Zolls (+46 980 845 50) anrufen. Größere Boote dürfen Schweden nur über bestimme Routen anfahren, die auf den entsprechenden Seekarten vermerkt sind. Auch bei Ausreise aus Schweden gelten entsprechende Bestimmungen und sollten nicht vernachlässigt werden.

Die schwedische Küstenwache hat auf allen schwedischen Gewässern das Recht ein Freizeitboot anzuhalten, zu kontrollieren und den Kapitän auf Alkohol zu testen, wovon in den letzten Jahren immer Häufiger Gebrauch gemacht wird.

Wer in Schweden sein Boot verkaufen will oder ein Boot nach Schweden überführt, sollte ebenfalls daran danken, dies unmittelbar beim Zoll zu melden und den entsprechenden Zoll zu bezahlen, da Boote, außer bei Umzug, nicht zollfrei eingeführt werden dürfen und die Missachtung des Gesetzes als Steuerbetrug gewertet werden kann.

Copyright: Herbert Kårlin

mercredi 16 mars 2011

Der Kauf von Alkohol in Schweden

In normalen Läden darf in Schweden nur sogenanntes Lättöl (Leichtbier) und Folköl (Volksbier) verkauft werden, wobei sich die beiden Biere lediglich in der Alkoholmenge unterscheiden. Lättöl hat einen Alkoholgehalt von maximal 2,25 % Vol und Folköl überschreitet keine 3,5 % Vol. Den Läden ist es jedoch verboten dieses Bier an Jugendliche unter 18 Jahren zu verkaufen.

Wer stärkere alkoholische Getränke kaufen will, unabhängig, ob es sich um Wein, Sekt, Schnaps oder Bier handelt, muss diese Getränke in der Systembolaget kaufen, dem staatlichen Netz an Alkoholverkaufsstellen, die man im ganzen Land findet.

Der private Import von Alkohol aus anderen europäischen Ländern ist in Schweden erlaubt, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass auf die Getränke die schwedische Alkoholsteuer bezahlt wird. Wer nicht nachweisen kann, dass die entsprechenden Abgaben an den schwedischen Zoll entrichtet wurden, riskiert, dass die gesamte Lieferung beschlagnahmt wird. Dies gilt auch, wenn der importierte Alkohol dem Eigengebrauch dient.

Bei einer grenzüberschreitenden Reise ist es erlaubt Alkohol für den privaten Gebrauch mitzubringen ohne dass darauf die schwedische Steuer bezahlt wird. In der Regel entscheidet der Zoll, ob eine Menge privat sein kann oder nicht. Die Aussage von 10 Liter Schnaps ist daher nur ein Richtwert und kann, falls man stichhaltige Gründe vorlegen kann, auch überschritten werden oder, in anderen Fällen, als zu viel eingestuft werden.

Die Richtmenge aus europäischen Ländern beträgt 110 Liter Bier, 90 Liter Wein, 20 Liter alkoholische Getränke mit zwischen 15 und 22 % Vol und 10 Liter Schnaps. Kommt man aus einem nichteuropäischen Land, so sind die Mengen weitaus geringer.

Copyright: Herbert Kårlin