Affichage des articles dont le libellé est Zoll. Afficher tous les articles
Affichage des articles dont le libellé est Zoll. Afficher tous les articles

vendredi 8 avril 2011

Mit dem Freizeitboot nach Schweden

Schwedens Küste ist 2500 Kilometer lang und, falls man Buchten und Inseln einrechnet, so kommt man sogar auf rund 120.000 Kilometer Küste. Wenn man alle Inseln der schwedischen Schären besuchen wollte, so würde man, bei täglich einer Insel, ganze 164 Jahre dafür benötigen, denn vor dem Küstenstreifen Schwedens liegen etwa 60.000 Inseln.

Aber es gibt nicht nur die Küste und die Schären in Schweden, sondern auch 95.000 Seen mit Bootsverkehr und rund 1000 Kilometer an Kanälen, die alle eine andere Seite Schwedens zeigen und einen Besuch mit einem Freizeitboot wert sind.

Schweden ist mit seinen über 1,3 Millionen Freizeitbooten das Land mit der höchsten Anzahl an Booten, gerechnet auf die Einwohner. Jeder siebte Schwede besitzt irgendein Boot, angefangen vom kleinsten Kayak bis zum luxuriösen Motorboot. Diese Bootdichte hat für die nahezu 15.000 ausländischen Boote, die an einem der 450 Gasthäfen des Landes anlegen wollen natürlich auch seine Nachteile, denn im Sommer ist es oft unmöglich auch nur den kleinsten freien Platz zu finden, falls man sich nicht rechtzeitig angemeldet hat und wenn dies am gewünschten Gasthafen möglich ist.

Die Preise für einen Liegeplatz hängen von der Lage und dem Service ab und liegen pro Tag zwischen 100 und 500 Kronen, wobei ein Stromanschluss in der Regel zusätzlich bezahlt werden muss. Bevor man daher mit seinem Freizeitboot Richtung Schweden steuert, sollte man sich ausführlich über die Bestimmungen der einzelnen Gasthäfen informieren und sich auch die entsprechenden Seekarten beschaffen, vor allem wenn man auch Treibstoff braucht.

Auch über Zollbedingungen und schwedische Gesetze sollte man sich als Kapitän eines Freizeitboots einige Gedanken machen, denn bei allen Booten mit einer Länge ab 10 Metern oder einer Geschwindigkeit von über 15 Knoten gelten in Schweden hinsichtlich Alkohol die gleichen Gesetze wie auf den Straßen. Ab 0,2 Promille kann man zur Kasse gebeten werden und bei 0,8 Promille wird es empfindlich teuer und kann entsprechende Folgen nach sich ziehen.

Wer ein Haustier auf seinem Boot hat, muss dies, wie zollpflichtige Waren, unmittelbar nach dem Eintritt in die schwedischen Gewässer beim nächsten Zoll persönlich melden. Gerät man ausserhalb der Bürozeit in schwedische Gewässer, so muss man unmittelmar die zentrale Nummer des Zolls (+46 980 845 50) anrufen. Größere Boote dürfen Schweden nur über bestimme Routen anfahren, die auf den entsprechenden Seekarten vermerkt sind. Auch bei Ausreise aus Schweden gelten entsprechende Bestimmungen und sollten nicht vernachlässigt werden.

Die schwedische Küstenwache hat auf allen schwedischen Gewässern das Recht ein Freizeitboot anzuhalten, zu kontrollieren und den Kapitän auf Alkohol zu testen, wovon in den letzten Jahren immer Häufiger Gebrauch gemacht wird.

Wer in Schweden sein Boot verkaufen will oder ein Boot nach Schweden überführt, sollte ebenfalls daran danken, dies unmittelbar beim Zoll zu melden und den entsprechenden Zoll zu bezahlen, da Boote, außer bei Umzug, nicht zollfrei eingeführt werden dürfen und die Missachtung des Gesetzes als Steuerbetrug gewertet werden kann.

Copyright: Herbert Kårlin

jeudi 7 avril 2011

Über die Öresundbrücke (Öresundsbro) nach Schweden

Die Öresundbrücke oder Öresundsbro, wie sie im Schwedischen heißt, ist die schnellste Verbindung zwischen Dänemark und Schweden. Die 15,9 Kilometer lange Verbindung zwischen Kopenhagen und Malmö wurde am 1. Juli des Jahres 2000 geöffnet, wobei die Brücke selbst 7845 Meter lang ist und eine freie Segelhöhe von 57 Meter aufweist, was auch den größten Schiffen noch die Passage erlaubt. Täglich fahren über 20.000 Autos über die Öresundbrücke und weitere 30.000 Personen benutzen in dieser Zeit die Eisenbahn um von einem Land zum anderen zu kommen.

Die Öresundbrücke ist das ganze Jahr über zu benutzen, vorausgesetzt, dass sie nicht wegen sehr starken Stürmen geschlossen werden muss, was hin und wieder der Fall ist. Allerdings ist die Passage nicht kostenlos, sondern kostet etwa die gleiche Summe wie die Fähren zwischen Helsingör und Helsingborg.

Natürlich kann man bei jeder Fahrt an den Kassen, die sich auf schwedischer Seite befinden, ein Einzelticket lösen, was bedeutet, dass man pro Passage für ein Auto bis zu einer Länge von sechs Metern 360 Kronen bezahlt, für ein Motorrad 190 Kronen, für Kleinbusse oder Fahrzeuge mit Anhänger oder Wohnwagen 720 Kronen und für Reisebusse 1750 Kronen.

Wer im Laufe des Jahres viermal oder öfter über die Öresundbrücke fahren will, sollte jedoch auf die Einzelfahrscheine verzichten und sich einen sogenannten Bropass kaufen, der 300 Kronen für das Kalenderjahr kostet, aber jede Passage um mindestens 50 Prozent verbilligt. An Wochenenden bezahlt man mit dem Bropass für normale Fahrzeuge bis sechs Meter Länge sogar nur noch 139 Kronen statt der sonst üblichen 360 Kronen. Dieser Bropass muss allerdings rechtzeitig über Internet bestellt werden und kann nicht an der Grenze erworben werden. Allerdings kann der Bropass auch noch innerhalb von 30 Tagen nach einer Überfahrt bestellt werden. In diesem Fall wird die Differenz der Preise zurückbezahlt.

Wer sich nicht vertraglich binden will, kann natürlich auch eine Zehnerkarte kaufen, die jedoch, wenn man sparen will, innerhalb eines Jahres vollständig benutzt sein muss und im Voraus zu bezahlen ist. Die Zehner-Karte über die Öresundsbro (Öresundbrücke) kostet für Autos bis zu einer Länge von sechs Metern 2640 Kronen und für Motorräder 1460 Kronen. Der Vorteil dieser Zehnerkarte ist, wie schon beim Bropass, dass man die blauen Spuren an den Zahlstellen nehmen kann, wo man über Automaten bezahlen kann, was im Sommer die Wartezeit verkürzt.

Unmittelbar nach den Bezahlstellen der Öresundbrücke macht der schwedische Zoll häufig Stichproben. Man sollte sich daher bei jeder Einreise an die schwedischen Zollbestimmungen halten. Und selbst wenn die zulässige Menge an Alkohol vielleicht nicht erreicht ist, so achtet der Zoll auch auf eine eventuelle Überladung eines Fahrzeugs. Ist ein Fahrzeug, Wohnmobil, Anhänger oder Wohnwagen zu schwer, so muss das Übergewicht vor der Weiterfahrt kostenpflichtig beim Zoll gelagert werden.

Wer mit einem Haustier in Schweden einreist, sollte direkt die Spur für zollpflichtige Güter nehmen und nicht riskieren eventuell nach zehn Kilometern von einem Zollfahrzeug angehalten zu werden. Alle Haustiere müssen ordnungsgemäß und den entsprechenden Papieren am Zoll gemeldet werden, wenn man sehr große Probleme vermeiden will.

Auch wenn Schweden zu den europäischen Ländern gehört in die private Güter kostenlos eingeführt werden dürfen, so gelten dennoch einige Ausnahmen. Wer daher Waffen, gefährliche Güter (z.B. Harpunen), Medikamente, Lebensmittel oder Tabak nach Schweden mitnehmen will, sollte sich vorher über die Zollbestimmungen informieren, da für diese Gegenstände besondere Bestimmungen und/oder Grenzen gelten. Dies gilt jedoch nicht nur für die Einfuhr, sondern auch für die Ausfuhr. Vor allem Sportfischer sollten sich über Höchstgrenzen bei Fisch informieren.

Copyright: Herbert Kårlin

samedi 26 mars 2011

Mit Hund und Katze nach Schweden reisen

Auch wenn Hunde und Katzen in Schweden gern gesehene Haustiere sind und selbst in einigen Hotels und auf Campingplätzen willkommen sind, so können dennoch bereits an der dänischen oder schwedischen Grenze Probleme entstehen, falls man eine der Voraussetzungen zur Einfuhr eines Haustiers missachtet. Nichts ist für den Besitzer eines Hundes oder einer Katze schlimmer als das Tier sechs Monate lang in Quarantäne geben oder an der Grenze umkehren zu müssen.

Da die Regeln für die Einfuhr von Haustieren, sowohl in Dänemark als auch in Schweden, für verschiedene Länder unterschiedlich geregelt sind, zählen die folgenden Angaben ausschließlich für Länder der Europäischen Gemeinschaft, ausgenommen Großbritannien, Irland, Malta, Norwegen, Finnland und Åland. Für diese Länder gelten teils einfachere Regeln.

Die folgenden Bedingungen gelten nur privat eingeführte Hunde, Katzen und Frettchen, aber weder für andere Haustiere, noch für den gewerblichen Einfuhr von Haustieren oder den Versand von Haustieren. Im weiteren dürfen nicht mehr als fünf Tiere gleichzeitig mitgenommen werden, da sonst die Bedingungen für die gewerbliche Einfuhr von Haustieren gelten.

Ein Haustier muss bei der Einreise in Dänemark und Schweden beim Zoll angemeldet werden, falls der Tierhalter spätere Probleme vermeiden will. Es ist daher wichtig, mit einem Hund oder einer Katze im Auto die Spur für zollpflichtigen Verkehr zu nehmen und die für ganz Europa einheitlichen Papiere bereitzuhalten.

Jedes Haustier muss bei der Einreise tätowiert sein oder einen Mikrochip tragen, wobei ab 1. Juli 2012 nur noch der Mikrochip nach ISO-Norm 11784 akzeptiert wird. Jeder Tierarzt in Europa kann die Tiere entsprechend markieren.

An der Grenze muss der Tierhalter die „Veterinärbescheinigung für nicht gewerbliche Verbringungen von Heimtieren (Hund, Katze, Frettchen) in die Europäische Gemeinschaft (Verordnung EGNr. 998/2003)“ mitführen, das man bei jedem Veterinär erhalten kann. In diesem Formular muss der Tierarzt die Tollwutimpfung eintragen und kennzeichnen welche Markierung Hund oder Katze besitzen.

In dieser Bescheinigung muss auch die letzte Blutprobe mit Resultat angegeben werden, die die Tollwut-Antikörperbestimmung beinhaltet.

Seit 2004 müssen Hunde, Katzen und Frettchen beim Grenzüberschritt auch über einen sogenannten europäischen Haustierpass (Heimtier-Ausweis) verfügen, der in allen EU-Ländern, zuzüglich Schweiz und Norwegen, gilt.

Weiterhin muss das Haustier während der letzten zehn Tage vor der Einreise in Dänemark oder/und Schweden entwurmt worden sein. Die Wurmkur muss am Zoll belegt werden können, wobei bei einem Aufenthalt von über zehn Tagen auch bei der Ausreise aus Schweden in Dänemark eine neue Wurmkur innerhalb der gleichen Frist vorgelegt werden muss.

Unter gewissen Voraussetzungen kann man vom schwedischen Jordbruksverket für Tiere, die jünger als drei Monate sind und aus einem Land kommen, in dem es keine Tollwut gibt, eine Sondergenehmigung für den Einfuhr erteilt werden.

Copyright: Herbert Kårlin

mercredi 16 mars 2011

Der Kauf von Alkohol in Schweden

In normalen Läden darf in Schweden nur sogenanntes Lättöl (Leichtbier) und Folköl (Volksbier) verkauft werden, wobei sich die beiden Biere lediglich in der Alkoholmenge unterscheiden. Lättöl hat einen Alkoholgehalt von maximal 2,25 % Vol und Folköl überschreitet keine 3,5 % Vol. Den Läden ist es jedoch verboten dieses Bier an Jugendliche unter 18 Jahren zu verkaufen.

Wer stärkere alkoholische Getränke kaufen will, unabhängig, ob es sich um Wein, Sekt, Schnaps oder Bier handelt, muss diese Getränke in der Systembolaget kaufen, dem staatlichen Netz an Alkoholverkaufsstellen, die man im ganzen Land findet.

Der private Import von Alkohol aus anderen europäischen Ländern ist in Schweden erlaubt, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass auf die Getränke die schwedische Alkoholsteuer bezahlt wird. Wer nicht nachweisen kann, dass die entsprechenden Abgaben an den schwedischen Zoll entrichtet wurden, riskiert, dass die gesamte Lieferung beschlagnahmt wird. Dies gilt auch, wenn der importierte Alkohol dem Eigengebrauch dient.

Bei einer grenzüberschreitenden Reise ist es erlaubt Alkohol für den privaten Gebrauch mitzubringen ohne dass darauf die schwedische Steuer bezahlt wird. In der Regel entscheidet der Zoll, ob eine Menge privat sein kann oder nicht. Die Aussage von 10 Liter Schnaps ist daher nur ein Richtwert und kann, falls man stichhaltige Gründe vorlegen kann, auch überschritten werden oder, in anderen Fällen, als zu viel eingestuft werden.

Die Richtmenge aus europäischen Ländern beträgt 110 Liter Bier, 90 Liter Wein, 20 Liter alkoholische Getränke mit zwischen 15 und 22 % Vol und 10 Liter Schnaps. Kommt man aus einem nichteuropäischen Land, so sind die Mengen weitaus geringer.

Copyright: Herbert Kårlin